„Schleswig-Holstein trauert – das ist ein furchtbarer Tag“

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther hat schockiert auf die tödliche Messerattacke in einem Zug nördlich von Hamburg reagiert. Der CDU-Politiker sprach am Mittwochabend in Kiel von einer schrecklichen und sinnlosen Tat, die zwei Menschen das Leben gekostet habe. „Schleswig-Holstein trauert – das ist ein furchtbarer Tag“, sagte Günther. Er denke an alle, die trauerten und um die Verletzten bangten.

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Messerattacke mit zwei Toten

„Ich habe mit tiefer Trauer und Bestürzung diese Nachricht heute Nachmittag auch selbst aufgenommen“, sagte Günther. Er sei in Gedanken und Gebeten bei den Menschen, bei den Angehörigen.

Günther dankte den Einsatzkräften für deren Arbeit und auch denen, die sich um die Passagiere und Zeugen im Zug sowie um die Verletzten gekümmert hätten. In dem Regionalzug von Kiel nach Hamburg hatte am Nachmittag ein Angreifer mindestens zwei Menschen getötet und mehrere verletzt. Das Innenministerium Schleswig-Holsteins ordnete zum Gedenken an die Opfer Trauerbeflaggung an den Dienstgebäuden aller Behörden und Dienststellen des Landes an. Die Flaggen sollten am Donnerstag auf halbmast gesetzt werden, teilte das Ministerium mit. Unter anderem den Kreisen und Gemeinden empfiehlt das Ministerium, sich der Trauerbeflaggung anzuschließen. Die Landesregierung richtete zudem ein Hilfetelefon für Betroffene ein. Darauf wies Landesjustizministerin Kerstin von der Decken (CDU) am Mittwoch hin.

Zug zwischen Kiel und Hamburg

Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag, Thomas Losse-Müller, und Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) haben sich ebenfalls entsetzt und tief betroffen nach dem tödlichen Messerangriff in einem Regionalzug am Mittwoch geäußert. „Die Nachricht über den Messerangriff in Brokstedt mit Toten und Verletzten erfüllt uns mit Trauer und Entsetzen. Unsere Gedanken sind in diesen Stunden bei den Opfern und ihren Angehörigen“, sagte Losse-Müller. „Die Hintergründe dieser schrecklichen Tat müssen jetzt rasch und sorgfältig aufgeklärt werden.“

„Über diese entsetzliche Tat bin ich bestürzt“, sagte Kämpfer. „Mein aufrichtiges Mitgefühl gilt den Familien und Angehörigen der Opfer. Allen Rettungskräften gilt mein Dank. Danke an die Polizeikräfte, die den mutmaßlichen Täter im Bahnhof von Brokstedt festnehmen konnten. Ich hoffe, dass die Hintergründe bald aufgeklärt werden können.“

Fast sechs Stunden nach der Messerattacke ist der normale Verkehr auf der Strecke am Abend langsam wieder angelaufen. Die Polizei habe den Bahnhof in Brokstedt kurz nach 20.30 Uhr wieder freigegeben, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn.

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