Große Feier, wenige Einsätze

Die Top drei des Nachtslaloms – Clement Noel, Ramon Zenhäusern und auch Lucas Braathen – genossen in der Hohenhaus Tenne ihren Erfolg ausgiebig. Aber auch in Schladming wurde bis 2 Uhr früh auf der Weltcup-Meile gefeiert, berichtet Koordinator Christian Ceplak. Die Bilanz des Ski-Festes mit 40.000 Besuchern ist aber nahezu „friedlich“: Vier gemeldete Körperverletzungen, zehn Anzeigen wegen Ordnungsstörungen – beispielsweise aufgrund aggressiven Verhaltens – und mehrere Streitschlichtungen zwischen Alkoholisierten, ein Verkehrsunfall mit Sachschaden und Fahrerflucht, drei Diebstähle und eine Sachbeschädigung, das war’s. Und die Suche nach einer abgängigen Frau, die stark alkoholisiert wohl nicht mehr nach Hause gefunden habe, schließlich aber doch gefunden wurde. Sexuelle Belästigungen (Polizeisprecher Heimo Kohlbacher: „Da sind wir aber darauf angewiesen, dass sich Menschen bei uns melden“) wurden zumindest nicht angezeigt.

Knapp 50 Einsätze verzeichnete das Rote Kreuz, allerdings seien die Verletzungen „nicht gravierend“ gewesen. Und es habe auch keine „schweren Alkoholgeschichten“ gegeben, erklärte Bezirksrettungskommandant Gernot Leitner, der erklärte: „Aber wir kriegen teilweise Anrufe, wenn einer am Boden liegt und schläft. Die Leute denken dann, er sei bewusstlos.“

85 Einsatzkräfte des Roten Kreuzes betrieben drei Sanitätshilfestellen oder waren am Gelände unterwegs, um schnell eingreifen zu können. „Wir haben eine gute Routine, weil wir das alles schon so lange machen“, sagt Leitner. Iris Hödl

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