Warum neue Technologien kein Allheilmittel für die Energiewende sind

Mit Stöglehner zeigten sich alle Fachleute einig, dass man sich bei der Energiewende nicht auf eine einzige Energieform stützen könne, sondern es „einen bunten Strauß an Technologien“ brauche. Für Michael Narodoslawsky vom Institut für Prozess- und Partikeltechnik an der TU Graz zählt etwa Wasserstoff nur zu den „psychologisch netten Lösungen“: „Für mich ist das ‚Warten auf Godot‘: Wir sitzen in unserer Hängematte, warten darauf, dass Öl durch Wasserstoff ersetzt wird und müssen uns nicht ändern. Es gibt aber einen Spielverderber, das ist die Effizienz.“

Es gebe zwar Bereiche, wo Wasserstoff sinnvoll eingesetzt werden könne, nicht jedoch als Energiespeicher: „Das ist grober Unfug. Das ist teuer, ineffizient und unpraktikabel. Sie können schon Wasserstoff verwenden – so, wie Sie auch aus Gold Häuser bauen können.“

Das gesamte gesellschaftliche und politische System werde sich in vielen Bereichen verändern müssen. Die oft vertretene Ansicht, dass Österreich Richtung Klimaneutralität ohnedies gut unterwegs sei, stimme nicht: „Wir waren vor 30 Jahren gut, im Moment sind wir in den Lösungen der Energiewende eher hinten dran als vorneweg.“

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