Schwarz nach grandiosem zweiten Lauf in Schladming auf dem Podium

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Schwarz nach grandiosem zweiten Lauf in Schladming auf dem Podium

Nach einem sensationellen zweiten Lauf hat es Marco Schwarz am Mittwoch beim Riesentorlauf von Schladming auf das Podium geschafft. Manuel Feller ist nach Platz vier im ersten Durchgang ausgeschieden. Den Sieg holte sich Loic Meillard vor seinem Landsmann Gino Caviezel.

Redaktion
25. Jänner 2023 21:54

Marco Schwarz holte beim Riesentorlauf von Schladming Platz dreiAPA/ERWIN SCHERIAU

Marco Schwarz ging vom 14. Platz in den zweiten Durchgang. Mit einem bärenstarken zweiten Lauf schaffte es der Villacher am Ende auf den dritten Platz. Die Schweizer waren dennoch das Maß aller Dinge. Auch ohne Marco Odermatt feierten die Eidgenossen den Doppelsieg. Loic Meillard raste vor seinem Landsmann Gino Caviezel (+0,59) zum Sieg. Manuel Feller musste nach Platz vier im ersten Lauf den Ausfall hinnehmen. Zweitbester Österreicher wurde Stefan Brennsteiner auf Platz elf (+1,97) vor Raphael Haaser (12.(+2,18). Roland Leitinger fuhr am Ende auf den 20. Platz (+3,14).

Odermatt, der von den bisherigen fünf Riesentorläufen in dieser Saison vier gewonnen hat, hatte sich in der Kitzbühel-Abfahrt am vergangenen Freitag an seinem bereits einmal operierten Knie verletzt. Nach einem Schneetraining in Schladming am Vormittag entschied er sich zu passen, sprach am Abend von “einer richtigen Entscheidung” und zugleich “einem großen Fortschritt. Es war ein großer Schritt Richtung Rennfahren, das Knie reagiert sehr gut”, betonte der der Gesamtführende im Weltcup.

“Es ist nichts kaputt”, berichtete Odermatt weiter, der Meniskus und die Muskulatur rundherum seien angeschlagen. Ein Antreten bei den Super-Gs in Cortina d’Ampezzo am Samstag und Sonntag sei jedenfalls denkbar: “Wenn die nächsten drei Tage weiter so gehen wie die letzten drei, dann werde ich in Cortina starten können.”

Das Rennen in Schladming war als Ersatz für Garmisch über die Bühne gegangen – und mit seinem Startzeiten 17.45 und 20.45 Uhr der erste “echte” Flutlichtriesentorlauf im Weltcup. Bisher hatte man das künstliche Licht nur in Aare gesehen, wo die Dunkelheit bekanntlich früher hereinbricht.

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