Falsche Beauty-Ärztin wegen Betrugs und verunstalteter Kundinnen festgenommen

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Falsche Beauty-Ärztin wegen Betrugs und verunstalteter Kundinnen festgenommen

Die Polizei nahm am Dienstag die Betreiberin eines Beauty-Salons in der Wiener City fest. Die deutsche Staatsbürgerin hatte gemeinsam mit ihrer Verwandten ohne jegliche Qualifikation teils illegale Substanzen für Beauty-Behandlungen verwendet und Geld hinterzogen. Mehrere Kundinnen klagten nach der Behandlung über Hämatome und Gesichtsverletzungen.

Redaktion
25. Jänner 2023 14:50

Die Wiener Polizei hat Dienstagvormittag einer falschen Beauty-Ärztin das Handwerk gelegt. Die Frau in den Vierzigern ist von Beamten des Landeskriminalamtes auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in ihrer angeblichen Schönheitsklinik in der Wiener City festgenommen worden. Die Deutsche soll gemeinsam mit einer Verwandten ohne notwendige Ausbildung Behandlungen durchgeführt haben. Mit ihren Firmen soll die Frau außerdem einen 800.000 Euro schweren Betrug begangen haben.

800.000 Euro Schaden

Die deutsche Staatsbürgerin war laut Polizei Geschäftsführerin der Schönheitsklinik und weiterer Unternehmen, wobei die Frau in betrügerischer Absicht Ausländer zu Investitionen verleitet haben soll, um in Österreich leichter an einen Aufenthaltstitel zu kommen. Mit diesen angebotenen Dienstleistungen soll ein Schaden von 800.000 Euro verursacht worden sein. Die Gruppe Priet im LKA, Wirtschaftskriminalität, hat wegen schweren gewerbsmäßigen Betruges, Untreue und Sozialversicherungsbetrugs ermittelt. Bei Hausdurchsuchungen wurden mehrere elektronische Datenträger sowie Bargeld sichergestellt.

Führten ohne Ausbildung und Zulassung Behandlungen durch

Gegen die Frau, die sich als Schönheitschirurgin ausgab, und ihre deutsche Verwandte, die ebenfalls um die 40 Jahre alt ist, laufen aber auch Ermittlungen wegen Kurpfuscherei und fahrlässiger Körperverletzung. Die Frauen sollen ohne die erforderliche Ausbildung und Zulassung Beauty-Behandlungen durchgeführt haben. Acht Frauen sollen mit Injektionen verunstaltet worden sein. Dabei kamen auch nicht-zugelassene Substanzen zum Einsatz. Die Kundinnen klagten danach über schwerwiegende Hämatome und andere Verletzungen im Gesichtsbereich.

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