Bundeskanzler Scholz: Mehr als eine Halbe Million Euro für Bilder gezahlt

Politik
Bundeskanzler Scholz: Mehr als eine Halbe Million Euro für Bilder gezahlt

Dass Annalena Baerbock (Grüne) für das Geld der Steuerzahler keine Visagistin zu teuer ist, und sich Robert Habeck einen Hof-Fotografen hält, das ist bekannt. Mit diesen Allüren stehen sie aber nicht alleine da. Bundeskanzler Olaf Scholz hat im Vorjahr für Bilder von sich über eine halbe Million Euro ausgegeben.

Martina Bauer
25. Jänner 2023 19:30

„So verpudern Politiker unser Steuergeld für Haare und Make up“ titelt die “Bild” und rechnet dabei knallhart mit dem Verhalten der deutschen Politiker auf Kosten der Steuerzahler ab. Die müssen nämlich dafür bezahlen, dass sich ihre „Angestellten“, also die Politiker, jede Menge Make up ins Gesicht spachteln und die Haare schön machen lassen. Und weil so viel Visagisten- und Stylisten-Kunst ja nicht umsonst sein soll, werden die „Schönheiten“ dann von hoch dotierten Fotografen festgehalten.

Annalena Baerbock hat die höchsten Ausgaben für Visagisten

Diesbezüglich hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) einen einsamen und so gar nicht sozialen Rekord aufgestellt. Er leistete sich Bilder für 510.764,54 Euro, wie die „Bild“ berichtet. Im Vergleich zur ebenfalls recht selbstverliebten Annalena Baerbock (Grüne), gab der Bundeskanzler allerdings „nur“ 39.910,95 Euro für Visagisten aus. Die kosteten den Steuerzahlern für Außenministerin Baerbock erheblich mehr, nämlich 136.552,50 Euro. Darüber, und den nicht minder eitlen Parteikollegen von Baerbock, Robert Habeck, berichtete der eXXpress bereits.

Nur Karl Lauterbach legt keinen gesteigerten Wert auf sein Äußeres – Foto-Kosten halbiert

Der Wirtschafts- und Klimaschutzminister soll für Fotografen 2022 83.184,06 Euro berappt haben. Das ist ein Plus von 161 Prozent, im Vergleich zum Ex-Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), der dafür 31.798,50 Euro ausgab. Dass Karl Lauterbach (SPD) nicht sonderlich viel Wert auf sein äußeres Erscheinungsbild legt, ist bekannt. Darum hatte er im Vorjahr auch nur die Hälfte der Foto-Kosten seines Vorgängers Jens Spahn (CDU), der es damit auf die Summe von 45.000 Euro brachte.

Geld, das natürlich aus der Kasse genommen wird, in die die Steuerzahler kräftig einzahlen. Ob die Deutschen die Bilder ihrer Politiker deshalb lieber betrachten, darf ob der Summen, die sie dafür zahlen, bezweifelt werden.

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