Wiener Zweierlinie: Grüne sehen „Jahrhundertchance“ für Neugestaltung

Die Wiener Grünen haben heute, Dienstag, ihre Pläne für die Umgestaltung der „Zweierlinie“ bei einem Mediengespräch vor Ort präsentiert. Die wichtige Verbindungsstraße zwischen Universitätsstraße und Karlsplatz könnte – wenn es nach den Vorschlägen der Grünen geht – umfassend umgestaltet und begrünt werden. Die derzeitige U-Bahn-Baustelle würde eine „einmalige Möglichkeit“ zur Umgestaltung der „Asphaltpiste zum Prachtboulevard“ bieten. Wo vor Beginn der Bauarbeiten für den Ausbau des Wiener U-Bahn-Netzes bis zu sieben Spuren für Autos zur Verfügung standen, sollen in Zukunft durch Neupflanzung von Bäumen deutlich mehr Grünflächen sowie mehr Aufenthaltsflächen für Bewegung und Schanigärten angeboten werden. Für die Erstellung des Konzepts wurde von der Oppositionspartei ein renommiertes, europaweit tätiges Planungsbüro beauftragt.

„Echter Klimaschutz in Wien geht nur, wenn wir heute an den Lösungen für morgen bauen: Vorrang für Öffis, Vorrang für klimafreundliche Mobilität, Vorrang für eine Stadt für Menschen. In unserer Vision bekommen wieder die Menschen Raum und Platz – zur Entfaltung, für den Austausch, ein Platz zum Leben und zum Aufatmen“, so die beiden nicht amtsführenden Stadträt*innen Judith Pühringer und Peter Kraus. Josefstadt-Bezirksvorsteher Martin Fabisch wünscht sich, „dass entlang der Zweierlinie mehr Bäume stehen sollen als im gesamten, dicht verbauten 8. Bezirk, um damit den öffentlichen Straßenraum für die nächsten Generationen klimafit zu gestalten“.

Weiter Informationen: Grüner Klub im Rathaus, Kommunikation, Tel.: 01-4000-81814 (Schluss) nic

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