Wiener: EU-Bürgerfront fordert Pestizidreduktion

Initiative gegen Ackergifte erhielt 1,1 Millionen Unterschriften. Die Zivilgesellschaft muss gehört und ernst genommen werden, appelliert Sarah Wiener.

Gemeinsam für eine zukunftsfähige Landwirtschaft: Die Initiative „Bienen und Bauern retten“ hat mehr als 1,1 Millionen Unterschriften gesammelt. Jetzt legten die verantwortlichen NGOs ihre Forderungen den EU-Abgeordneten und der Kommission vor. Bei der öffentlichen Anhörung mit dem Agrar-, dem Umwelt- und dem Petitionsausschuss wurde heute über das Ende synthetischer Pestizide und den Schutz von Biodiversität gesprochen.
SARAH WIENER, GRÜNE EU-ABGEORDNETE UND BERICHTERSTATTERIN DER NEUEN EU-PESTIZIDVERORDNUNG (SUR), kommentiert: _„Eine öffentliche Anhörung im Parlament ist nichts Alltägliches. Nur eine Handvoll Bürgerinitiativen haben bislang genügend Stimmen dafür gesammelt. Das zeigt: Der Zivilgesellschaft liegt die Reduktion von gefährlichen Pestiziden am Herzen. Kein Wunder, das Thema geht uns alle etwas an. Pestizide finden sich nicht nur in Erde, Wasser und Luft, sondern auch in Hausstaub. So präsentierte die niederländische Forscherin Violette Geissen heute eine Studie, die zeigt, dass quer durch Europa bis zu 85 unterschiedliche Pestizide in unserem Hausstaub nachgewiesen werden können. Ein Gutteil dieser Ackergifte ist entweder wahrscheinlich krebserregend oder beeinträchtigen die Fruchtbarkeit. Es geht um die Gesundheit der Menschen, der Bäuerinnen und Bauern, aber auch um die unserer Mitwelt._“

Ludmilla Reisinger/Pressesprecherin Sarah Wiener, MEP
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