Nach Gesprächen mit UEFA: Russische Teams bleiben gesperrt

Sport
Nach Gesprächen mit UEFA: Russische Teams bleiben gesperrt

Teams aus Russland bleiben auch nach Gesprächen zwischen der europäischen Fußball-Union UEFA und des russischen Fußballverbandes gesperrt. Laut Informationen der dpa traf sich die russische Delegation am Dienstag mit UEFA-Vertretern in Nyon.. Zentrales Thema war die Rückkehr der russischen Teams in die internationalen Bewerbe.

Redaktion
24. Jänner 2023 19:54

Russische Teams bleiben weiterhin gesperrtGetty Images

Fußballteams aus Russland müssen sich weiterhin in Geduld üben. Auch nach Gesprächen des russischen Verbandes RFU und der Europäischen Fußball-Union UEFA bleibt die Sperre bis auf Weiteres aufrecht. Wie die dpa am Dienstag mitteilte, traf sich die russische Delegation mit Vertretern der UEFA in Nyon (Schweiz). Dabei ging es in erster Linie um eine mögliche Rückkehr von russischen Teams in die internationalen Bewerbe. Das teilte der RFU am Abend der Nachrichtenagentur Interfax zufolge mit.

Der Dialog soll demnach fortgesetzt werden. Bereits im Februar soll es zu einem weiteren Treffen kommen. Seitens der UEFA gab es dazu keine Stellungnahme. Der britische Sender Sky News hatte am Dienstag berichtet, dass der Ausschluss bis zu einem Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine aufrechterhalten bleiben solle. Dieser Bann könnte auf europäischer Ebene vom UEFA-Exekutivkomitee aufgehoben werden. Das Gremium trifft sich am Mittwoch – das Thema Russland steht offiziell nicht auf der Agenda.

Alle russischen Nationalteams sowie Vereinsmannschaften wurden Ende Februar aufgrund der Invasion Russlands in die Ukraine auf unbegrenzte Zeit von Wettbewerben er UEFA und des Weltverbandes FIFA ausgeschlossen. Zuletzt hatte der russische Verband einen möglichen Austritt aus der UEFA und einen Wechsel zur Asiatischen Fußball-Konförderation AFC beraten. Dies hat sich jedoch inzwischen zerschlagen, die Mehrheit der russischen Verbandsführung entschied sich gegen einen Austritt aus der UEFA. “Die Brücken sind noch nicht abgebrannt”, begründete Verbandschef Alexander Djukow vor einigen Wochen, dass der RFU einen Weg zurück in die europäischen Wettbewerbe sucht.

Das könnte Sie auch interessieren

News
Rekord-Kälte: Minus 53 Grad gemessen!
Politik
„Aktion scharf“: Wiederkehr lässt Wiens Kindergärten verstärkt kontrollieren
Economy
Jetzt auch Biontech! Top-Unternehmen flüchten aus Deutschland
Lifestyle
Dieter Bohlen zu DSDS-Kandidatin Jill: „Hast du dich nur durchnudeln lassen?“
Sport
Als Nachfolger für Lampard: Wird Hasenhüttl neuer Everton-Trainer?
Acht-Meter-Wellen: Fahrt mit Fähre wird zum Albtraum für 120 Passagiere
Politik
Selenskyjs Vize-Minister Melnyk nennt deutsche Politikerin „widerliche Hexe“
Nur noch 2,8%: Inflationsrate in der Schweiz erneut gesunken – das sind die Gründe
Lifestyle
Wilde Sex- und Drogenexzesse! Brad Pitt packt über „Babylon“-Dreh aus
Bilanzfälschung, Corona-Betrug: Der tiefe Fall von Juventus Turin
Kolumne
Christian Ortner: Pippi Langstrumpf im Klima-Ministerium
Ärger für Ex-Skistar Marcel Hirscher: Böse Gerüchte über seine neue Ski-Marke
Wegen Koranverbrennung: Erdogan blockiert weiterhin NATO-Beitritt von Schweden
Chinesisches „Traum-Auto“ hängt Tesla ab – BYD auf Überholspur nach Europa
Achtung, Untreue-Alarm: In diesen zwei Städten hält nur jede zweite Ehe
Nach Verletzung bei Australian Open: Thiem gibt für Davis-Cup Entwarnung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.