WHO fordert mehr Daten von China

Während immer mehr Länder Reisebeschränkungen für chinesische Reisende erlassen, fordert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) von China wegen der aktuellen CoV-Welle in der Volksrepublik mehr aktuelle Daten und regelmäßige Berichte zur Covid-Entwicklung. Dazu zählten auch Informationen zur Genom-Sequenzierung sowie Zahlen zu Krankenhauseinweisungen und Toten, teilte die WHO gestern mit.

9.000 Tote täglich?

Eine Expertengruppe der Organisation wolle am 3. Jänner ein Treffen abhalten, zu dem sie chinesische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eingeladen habe, damit diese ihre Daten mit der WHO teilten. Die Zahl der CoV-Todesfälle in China ist britischen Fachleuten zufolge zuletzt vermutlich auf 9.000 pro Tag gestiegen. Das wäre fast eine Verdoppelung im Vergleich zur Schätzung in der vergangenen Woche.

Immer mehr Länder mit Einreiseauflagen

Immer mehr Länder reagieren auf die CoV-Welle in China mit Beschränkungen für Reisende aus der Volksrepublik. Inzwischen verlangen neben den USA, Großbritannien, Südkorea, Indien, Israel und Japan auch die EU-Staaten Spanien, Frankreich und Italien negative Tests.

Der Gesundheitsausschuss der Europäischen Union hatte am Donnerstag nach einer Dringlichkeitssitzung auf eine EU-weite Testpflicht verzichtet. Die Europäische Gesundheitsbehörde (ECDC) hatte einen solchen Schritt als ungerechtfertigt bezeichnet, da die in China zirkulierenden Varianten bereits in der EU vorkämen. Dabei verwies sie auf die hohe Immunisierung und Impfquoten in der EU.

Chinesische Staatsmedien kritisierten die von einzelnen Ländern beschlossenen Einschränkungen als gezielte Diskriminierung.

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