LR Danninger: 5.000 Förderprojekte wurden mit 135 Millionen Euro unterstützt

St. Pölten (OTS/NLK) – Niederösterreichs Wirtschafts-, Tourismus und Sportlandesrat Jochen Danninger zog nach knapp drei Jahren im Amt eine „positive Zwischenbilanz in sehr herausfordernden Zeiten“. Angelobt wurde Danninger am 27. Februar 2020 im NÖ Landtag, an diesem Tag fand die erste Krisensitzung im Bundeskanzleramt zur Corona-Pandemie statt. „Wenige Wochen später waren wir alle mit historisch noch nie dagewesenen Einschränkungen konfrontiert. Doch Niederösterreichs Wirtschaft erholte sich deutlich schneller von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie als viele andere Regionen Europas. Auch dank der Beiträge des Landes. In den vergangenen knapp drei Jahren haben wir 5.000 Projekte der heimischen Wirtschaft mit 135 Millionen Euro unterstützt und damit Investitionen von rund 1,3 Milliarden Euro ausgelöst.“

Das Wirtschaftsressort setzte dabei vor allem auf die erstmalige Förderung von Digitalisierungsmaßnahmen von Betrieben sowie einem Ausbau des qualitätsvollen Angebotes im Tourismus. „Mit dem klaren Fokus auf Digitalisierung und Innovation gelingt es uns, dass unsere Wirtschaft fitter und wettbewerbsfähiger durch diese Krise kommt als viele Betriebe in anderen Regionen Europas. Sichtbar wird die Vorreiterrolle unseres Bundeslandes in der Digitalisierung bei unserem Leuchtturmprojekt dem Haus der Digitalisierung, das jeder ab 17. Jänner 2023 in Tulln besuchen kann“, unterstreicht der Landesrat.

Im Tourismus bescheinigen Experten Niederösterreich große Potenziale im Qualitätssegment, denn nicht zuletzt die Pandemie habe die Nachfrage nach qualitätsvollen regionalen Angeboten befeuert. „Die Nachfrage nach drei- oder vier-Stern Hotelzimmern steigt deutlich. Daher sind wir überzeugt, dass es in Niederösterreich ein Potenzial für 4.000 zusätzliche Gästebetten gibt. Langfristig wollen wir unsere Stellung als Österreichs Ausflugsziel Nummer eins nutzen, um aus unseren Ausflüglern Nächtigungsgäste zu machen. Denn im Vergleich zu Ausflugsgästen vervierfacht sich die Wertschöpfung bei Nächtigungsgästen“, betont der Tourismuslandesrat.

Weitere Schwerpunkte legte Danninger auf Betriebsansiedlungen und die Ankurbelung von Exporten als die „Wohlstandsmotoren“ Niederösterreichs: „Seit 2020 hat unsere Wirtschaftsagentur ecoplus 282 Betriebsansiedlungen und Standorterweiterungen betreut. Dadurch sind rund 3.500 neu Arbeitsplätze entstanden. Alleine heuer konnten wir die beste Betriebsansiedlungsbilanz seit 2015 präsentieren.“

Darüber hinaus verweist der Landesrat auf die Bedeutung des Exports:
„Jeder zweite Euro wird im Export erwirtschaftet. Jeder fünfte Arbeitsplatz hängt direkt oder indirekt vom Export ab. Der Krieg in der Ukraine hat gezeigt, dass es richtig war, dass sich unsere Exportwirtschaft breit aufstellt und auf viele Märkte setzt. Experten empfehlen uns den skandinavischen Raum stärker zu bearbeiten, hier wollen wir im kommenden Jahr einen Schwerpunkt auf Schweden setzten und unsere Betreibe dabei unterstützen auf diesem Markt besser Fuß zu fassen.“

Langfristig soll es gelingen, Niederösterreich „zu einer der führenden grünen und smarten Wirtschaftsregionen Europas zu formen“, betont Landesrat Danninger und ergänzt: „Dabei sind Unternehmergeist und Innovationskraft die zentralen Schlüssel und nicht neue Verbote und Auflagen. Durch den Angriffskrieg Russlands ist die Zeit der billigen Energie in Europa vorbei. Daher müssen wir uns umorientieren: Langfristig müssen wir mehr Wachstum mit weniger Ressourcen- und Energieeinsatz erzielen. Dabei werden wir als Land Niederösterreich unsere Betriebe bestmöglich unterstützen.“ Wesentlich für die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe im Jahr 2023 sei laut Danninger aber der neue Energiekostenzuschuss, den die Bundesregierung kürzlich präsentiert hat: „Wir haben uns vehement für neue Wirtschaftshilfen des Bundes eingesetzt. Der neue Energiekostenzuschuss ist ein echter Befreiungsschlag. Er braucht den Vergleich mit den üppigen Wirtschaftshilfen Deutschlands nicht zu scheuen. Jetzt muss der Energiekostenzuschuss rasch und unbürokratisch bei unseren Betrieben ankommen. Darauf werden wir genau achten.“

„Als Sportlandesrat war und ist es mir besonders wichtig, die Leistungen des Sports für die Gesellschaft darzustellen, erklärt Danninger und führt weiter aus: „Jeder Euro, den wir in den Sport investieren, kommt 4,5-fach in Wirtschaft und Gesellschaft an: Unter anderem weil die Gesundheits- und Pflegekosten von sportlichen Menschen deutlich geringer sind. Und auch für die Integration und den Zusammenhalt der Gesellschaft ist der Sport unverzichtbar.“ Dabei legt das Sportland einen Fokus auf die Jüngsten. „Wenn wir den Sport heute im Leben unserer Kinder und Jugendlichen verankern, werden wir in Zukunft ein sportlicheres und gesünderes Bundesland sein“, so Danninger, daher sei die „Tägliche Bewegungseinheit“ so wichtig. „Hier braucht es rasch die flächendeckende Ausrollung durch den Bund.“

Weitere Informationen: Büro LR Jochen Danninger, Pressesprecher Andreas Csar, Tel.: +43 2742 – 9005 – 12253, [email protected]

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