Villach legte die Latte für Ljubno sehr hoch

Die ÖSV-Springerinnen verließen nach zwei Springen der Silvester-Tour Villach mit einem Lächeln. Ein wenig verliebt schien sich der ganze Weltcup-Tross in die Draustadt zu haben. Speziell die abendliche Siegerehrung im Lichtermeer der Innenstadt vor mehr als 1000 Fans beeindruckte Aktive und Funktionäre der FIS. Den hohen Aufwand belohnten mehr als 4000 Zuschauer in der Alpenarena und TV-Zahlen, die OK-Chef Gerhard Prasser und sein Team selbst überraschten. Am ersten Tag hatte der Hauptbewerb mit 280.000 Zusehern im ORF 33 Prozent Marktanteil und damit mehr als die Herren-Quali danach in Oberstdorf. Tags darauf waren es 300.000. „Es haben ja viele internationale TV-Stationen übertragen, alleine in Deutschland haben wir ein Millionenpublikum erreicht“, erklärt Prasser.

Weiter geht die Tour heute (16 Uhr, ORF 1 live) im slowenischen Ljubno mit Bewerb drei von vier um die „Goldene Eule“. Die große Gejagte ist nach dem Villach-Doppelsieg natürlich Eva Pinkelnig, die nun auch im Gesamtweltcup führt. Sie wurde in der Quali 29., Chiara Kreuzer (16.), Jacqueline Seifriedsberger (23.), Sara Marita Kramer (26.) und Hannah Wiegele (34.) qualifizierten sich ebenfalls für den heutigen Bewerb.

Die geplante Tournee wie bei den Männern nimmt Formen an. Kommendes Jahr soll alternierend zu den Männern in Garmisch zu Neujahr in Oberstdorf gesprungen werden. Danach könnte es wieder in Villach und Ljubno weitergehen. Philip Edlinger

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