Putin will Militärkooperation: Chinas Präsident Xi Jinping in den Kreml eingeladen

Politik
Putin will Militärkooperation: Chinas Präsident Xi Jinping in den Kreml eingeladen

Russlands Präsident Wladimir Putin hat den chinesischen Staats- und Parteichef Xi Jinping im Frühling zu einem Staatsbesuch nach Moskau eingeladen. “Im nächsten Jahr wird sich der intensive bilaterale Austausch fortsetzen, daran zweifle ich nicht. Und wir werden eine Möglichkeit finden, uns persönlich zu treffen”, sagte Putin.

Redaktion
30. Dezember 2022 12:49

Dieser Besuch werde “der Welt die Nähe der russisch-chinesischen Beziehungen demonstrieren”. Putin sagte, dass die russisch-chinesischen Beziehungen als stabilisierender Faktor immer wichtiger würden und er eine Vertiefung der militärischen Zusammenarbeit anstrebe. Xi sprach deutlich kürzer und sagte, China sei bereit, die strategische Zusammenarbeit mit Russland vor dem Hintergrund einer, “schwierigen” Situation in der Welt insgesamt zu verstärken. Während Putins einleitende Rede rund acht Minuten dauerte, sprach Xi nicht einmal halb so lange.

Putin war Anfang des Jahres zu den Olympischen Winterspielen in Peking, zuletzt haben sich die beiden bei einem Gipfel in Usbekistan im Herbst getroffen. Das Verhältnis beider Staaten gilt als gut. China hat im Gegensatz zu den westlichen Staaten Russlands Angriff auf die Ukraine nicht verurteilt. Dem Kreml zufolge hat Xi Jinping Pekings Bereitschaft erklärt, in der aktuellen politischen Lage weiter Partner Moskaus zu sein. Putin wiederum nannte die Beziehungen beider Staaten beispielhaft für die Zusammenarbeit von Großmächten im 21. Jahrhundert. Putin erklärte die Stärkung der gemeinsamen Militär- und Rüstungspolitik zu einem der wichtigsten Aufgabenfeld

Peking will sich (noch) nicht einmischen

Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine hat laut vieler westlicher Experten Moskaus militärische Schwachstellen bloßgelegt. Moskau habe nach US-Informationen bereits Waffenhilfe aus Nordkorea und dem Iran geordert. China könnte deutlich mehr und bessere Ausrüstung liefern, allerdings gibt es bisher keine Anzeichen dafür, dass sich Peking in den Konflikt hineinziehen lassen will.

Das könnte Sie auch interessieren

News
Kokainfund in Wien: Bosnierin wegen Suchtmittelhandel festgenommen
Politik
Nur mit PCR-Test: Sternsinger heute bei Van der Bellen in der Hofburg
Economy
„Rein geschäftlich“: Krypto-Influencerin besucht Sam Bankman-Fried im Hausarrest
Lifestyle
Jeden Freitag im eXXpress! Die besten Tipps von Liebescoach Margarita Gavrielova
Sport
Nächster Stockerlplatz: Kriechmayr wird bei Super-G in Bormio Zweiter
Kolumne
Daniela Holzinger: Die große Energie-Abzocke und Dächer aus purem Gold.
Das Wunder von Lech: Jetzt ermittelt die Polizei zum Lawinenabgang
Politik
„Für die Tiere“: Grüne wollen uns zu Silvester knallen lassen
„Seite nicht erreichbar“: Twitter mit weltweiten Problemen
Lifestyle
Greta zu Bugatti-Besitzer: Schick mir das Mail an [email protected]
„Das reicht mir“: Ski-Olympiasieger Mayer hört überraschend auf
Moskau plant neue Phase des Krieges: Angriffe auf Nachschub-Routen in die Ukraine
Abgemeldet: WEF verlässt Twitter, empfiehlt Followern chinesische Plattformen
Ewig schade: Kim Kardashian will Single bleiben – für ein paar Jahre!
Andreas Tögel: Produkt aus Ignoranz und Hybris

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.