NÖAAB zieht Jahresbilanz

„In diesem Jahr wurde vieles für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, aber gerade auch für unsere NÖAABlerinnen und NÖAABler erreicht“, zieht Christiane Teschl-Hofmeister, Landesobfrau des Niederösterreichischen Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes (NÖAAB), zufrieden Bilanz.

„Auf politischer Ebene konnten wir für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer 2022 viele Erfolge verbuchen. Diesbezüglich kann z.B. die blau-gelbe Kinderbetreuungsoffensive hervorgehoben werden. Dieses Paket bietet massive Verbesserungen für Familien, so wird unter anderem die Karenzlücke geschlossen. Kinderbetreuung wird damit besser, intensiver und günstiger. Auf Bundesebene kam es nicht nur durch die Ökosoziale Steuerreform zu einer Entlastung der Arbeitnehmerschaft. Mit der Abschaffung der Kalten Progression wurde ein Meilenstein erreicht, der langfristig dafür sorgt, dass den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mehr Geld überbleibt“, resümiert NÖAAB Landesobfrau Christiane Teschl-Hofmeister.

Auch innerhalb des NÖAAB hat sich 2022 viel getan. Hier sind besonders die beiden Aktionswochen im Frühjahr und Herbst zu erwähnen, die sich jeweils mit der Information über Entlastungsmaßnahmen beschäftigt haben. In den beiden Sommermonaten besuchte Landesobfrau Christiane Teschl-Hofmeister, im Rahmen der NÖAAB Sommertour, alle 20 niederösterreichischen Bezirke, um vor Ort bei den heimischen Unternehmen Gespräche zur aktuellen Situation zu führen. Zusätzlich fanden in einigen Bezirken sogenannte Bildungsheurigen statt bei denen die Vertreterinnen und Vertreter des Bildungsbereiches die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch hatten. Mit weit mehr als 3.000 Menschen konnte NÖAAB Landesobfrau Christiane Teschl-Hofmeister dabei ins Gespräch kommen.

Ukraine-Hilfe und Blutspendeaktion

2022 wurde mit NÖAAB.hilft.gemeinsam. eine Initiative gegründet, die das Netzwerk des NÖAAB bündeln soll. „Mit dieser Initiative haben wir unser Netzwerk aktiviert, um unsere Stärke für die Menschen zu nutzen. Damit konnten wir schnell den Geflüchteten aus der Ukraine helfen“, erklärt die Landesobfrau. Dabei wurden die Mitglieder über Hilfen für Geflüchtete informiert. Nachdem dabei innerhalb kurzer Zeit viele Menschen erreicht werden konnte und die Hilfe direkt dort ankam, wo sie wirklich benötigt wurde, wurde diese Aktion verlängert. Als die Blutspenden diesen Sommer zu wenig wurden und ein Mangel an Blutkonserven absehbar wurde, wurde dieses Netzwerk erneut aktiviert. So rief der NÖAAB seine Mitglieder auf zum Blutspenden und informierte über Blutspendeaktionen.

Weiters wurden die NÖAABlerinnen und NÖAABler zu einem Mitgliedertag eingeladen. Dabei besuchten sie die diesjährige NÖ Landesausstellung „Marchfeld Geheimnisse“ auf Schloss Marchegg. Mitte August zog es die Mitglieder samt Familien abermals in den Bezirk Gänserndorf. Beim NÖAAB Familienfest im Erlebnispark Gänserndorf konnten sich Kinder wie auch Eltern im Disc-Golf, Ponyreiten, Bogenschießen, Klettern usw. probieren. Zudem gab es auch einen Fußballparcours des Gänserndorfer Fußballvereins, einen Stand der Kinderpolizei, des Jugendrotkreuzes und der Kinderwelt Niederösterreich.

Nach der Sommertour fand die NÖAAB Herbsttour statt, bei der die Landesobfrau ein weiteres Mal durch Niederösterreich tourte. Dabei besprach sie mit den Funktionärinnen und Funktionären die aktuellen Maßnahmen gegen die Teuerung, die Bedürfnisse der Pädagoginnen und Pädagogen und Lösungsmöglichkeiten im Bereich der Pflege. „Es ist wichtig das Ohr stets bei den Menschen zu haben. Jedes Anliegen einer Arbeitnehmerin oder eines Arbeitnehmers ist ein Auftrag für die Politik“, so NÖAAB Landesobfrau Christiane Teschl-Hofmeister.

Neben all diesen Veranstaltungen konnten sich die Mitglieder regelmäßig mit Landesobfrau Christiane Teschl-Hofmeister beim Online-Format „Wortwechsel“ zu aktuellen Themen und diversen Anliegen austauschen. Zudem fanden in Kooperation mit der Politischen Akademie NÖAAB Webinare statt, bei denen es um die Vernetzung der weiblichen Mitglieder im NÖAAB ging. Dabei hatten die Teilnehmerinnen aus den verschiedensten Berufsgruppen die Möglichkeit unterschiedlichste Themen mit Expertinnen zu diskutieren und von ihnen zu lernen. Bei Videokonferenzen mit dem „Akut-Team“ konnten sich Pädagoginnen und Pädagogen zu dem Thema psychische Belastungen von Kindern informieren.

„2022 war voll und ganz ein Arbeitsjahr. Wir konnten viel für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erreichen. Gleichzeitig stehen wir auch weiter vor großen Herausforderungen. Packen wir es gemeinsam an und starten wir ins neue Jahr. Es steht uns ein kurzer Wahlkampf bevor. Anschließend kann die Arbeit für Niederösterreich hoffentlich wieder ohne parteipolitischem Hickhack weitergehen“, so NÖAAB Landesobfrau Christiane Teschl-Hofmeister abschließend.

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