Aktuelle McKinsey-Umfrage: Top-Noten für Betriebe bei Arbeitsbedingungen!

Neun Länder verglichen – Österreichs Unternehmen auf Platz 1In einer brandaktuellen Studie der bekannten Unternehmensberatungsfirma McKinsey, in der die Arbeitszufriedenheit bzw. Wechselbereitschaft der Mitarbeiter in neun europäischen Ländern verglichen wurden, belegten Österreichs Unternehmen den ersten Platz! Befragt wurden im September 2022 mehr als 16.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, Polen, Portugal, Spanien, Österreich und der Schweiz.Für 74 Prozent der heimischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist demnach ein Jobwechsel aktuell kein Thema (Deutschland 72 Prozent, Frankreich 65 Prozent, Polen 50 Prozent). Österreichs Unternehmen zeichnen sich nach Meinung der befragten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonders durch Flexibilität, eine sichere und angenehme Arbeitsumgebung und eine angemessene Vergütung aus. Die Pandemie und andere Krisen haben die Verbundenheit mit dem Arbeitgeber sogar noch weiter verstärkt.„Ich freue mich über diese Top-Bewertung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Platz eins bei der Arbeitszufriedenheit ist eine Auszeichnung für unsere Arbeitgeberbetriebe, deren Unternehmenskultur bzw. Führungskräfte und straft jene Lügen, die die Arbeitsbedingungen hierzulande permanent und grundlos schlechtreden“, fasst WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer das für Österreich so erfreuliche Ergebnis zusammen.Dennoch ist der Trend zum Wechseln des Arbeitsplatzes im Vergleich zu früher viel höher, was vor allem am Wunsch der jungen Generation liegt „mehr von der (Arbeits)welt zu sehen“. Umso wichtiger ist es in Zeiten des Fach- und Arbeitskräftemangels, die Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden. In der Studie findet sich diesbezüglich ein bemerkenswerter „Auftrag“ an die Wirtschaft bzw. den Gesetzgeber: Praktisch alle Befragten stimmten überein, dass sie sich „mehr Kontrolle über ihre Arbeitszeit“ wünschen, um „work“ und „life“ noch besser verbinden zu können.„Genau deswegen braucht es eine nächste Etappe der Arbeitszeitflexibilisierung, die vor allem den betrieblichen Sozialpartnern zusätzliche Möglichkeiten zur Arbeitszeitgestaltung eröffnen muss. Davon würden Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen profitieren“, so Hummer.

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