CO2-neutrale Pyrotechnik

Oö. Pyrotechniker und Feuerwerksunternehmen pflanzen Bäume für den aktiven Klimaschutz

Silvester naht und damit wieder die alljährliche Diskussion rund um Feinstaub, CO2-Ausstoß und die Umweltbelastung durch legale Feuerwerke. Um diesen immer wiederkehrenden Vorwürfen bewusst entgegenzutreten, setzen die oö. Pyrotechniker und Feuerwerksunternehmen gemeinsam einen aktiven Schritt in Richtung Klimaschutz. Sie beteiligen sich an der Aktion „waldsetzen.jetzt“ und ermöglichen damit die Pflanzung von 2000 Jungbäumen in Oberösterreich.

„Diese 2000 Bäume binden jährlich einen großen Teil des CO2, das durch Feuerwerke und Pyrotechnik in Oberösterreich verursacht wird“, unterstreicht Ulf Busse, Branchensprecher des Pyrotechnikhandels in der Wirtschaftskammer Oberösterreich. „Wir als Branche sind damit auf einem sehr guten Weg, klimaneutral zu werden und sorgen nebenbei auch noch durch die Reinigungsfunktion der Wälder für saubere Luft. Weitere Bundesländer werden unserem Beispiel folgen, um das Feuerwerk in ganz Österreich klimaneutral zu machen.“ Gesetzt werden die Bäume im Frühjahr 2023, um ihnen optimalen Anwachsbedingungen zu bieten und sie klimafit und enkeltauglich heranwachsen zu lassen.

„Uns ist es wichtig, die Diskussion zum Thema Pyrotechnik auf Basis von Fakten zu führen“, so Busse weiter und verweist auf die aktuellste Studie zum Thema Emissionen von Feuerwerk, die mit freundlicher Unterstützung des Umweltbundesamts entstanden ist (siehe www.wko.at/branchen/ooe/handel/baustoff-eisen-holz/pyrotechniker-feuerwerke-und-umwelt.pdf). „Diese stellt klar, dass Feuerwerke bei der Gesamtemission in Österreich so gut wie keine Rolle spielen“, betont Busse. Bei Gesamtschwebestaub TSP (PM10, PM2,5) beträgt nämlich der durch Feuerwerke verursachte Anteil im Vergleich zur Gesamtemission laut den Berechnungen 0,2 Prozent, bei klimarelevantem CO2 nur 0,0002 Prozent. Die Berechnungen wurden mit den Inventurzahlen des Umweltbundesamts durchgeführt. „Alle anderen Zahlen, die immer wieder herumgeistern, sind aus der Luft gegriffen und sollen lediglich unsere Branche schädigen“, betont Busse.

Auch in puncto Umweltschutz wird versucht, sich ständig weiterzuentwickeln und die Produkte dem Nachhaltigkeitsgedanken anzupassen. Feuerwerkskörper bestehen schon jetzt zu mehr als 90 Prozent aus Pappe oder Karton und Holz, Plastikteile werden zunehmend durch Komponenten aus Maisstärke ersetzt. „Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und entwickeln unsere Produkte ressourcenschonend ständig weiter“, so Busse.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.