Unfassbare Bilder aus USA: Arktischer Sturm fordert 28 Tote

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Unfassbare Bilder aus USA: Arktischer Sturm fordert 28 Tote

In den USA überschattet der arktische Sturm “Elliott” das Weihnachtsfest. Bisher starben mindestens 28 Menschen in elf Bundesstaaten wegen Kälte, Eiswinden oder starkem Schneefall.

Redaktion
25. Dezember 2022 13:19

Long Island, eingehüllt in Schnee und Eis: Solche Bilder ist man aus New York nicht gewöhnt.

In Erie County im Bundesstaat New York kamen am Samstag mindestens drei Menschen ums Leben. Bei zwei von ihnen seien die Rettungsdienste nicht rechtzeitig eingetroffen. Grund dafür solle der starke Schneefall gewesen. Nicht einmal Schneepflüge hätten die Straßen noch räumen können, hieß es. Die Rettungsdienste in Erie County waren zeitweise überlastet. Bei Einbruch der Dunkelheit sollen am Heiligen Abend noch immer Menschen aus ihren Autos gerettet worden sein. Einige von ihnen seien bereits seit Freitag dort eingeschlossen gewesen.

170.000 Haushalte ohne Strom

Mehr als 170.000 Haushalte waren nach Angaben der Webseite PowerOutage am frühen Sonntagmorgen ohne Strom. In New York City riefen Stromversorger die Menschen dazu auf, Energie zu sparen. Heizungen sollten so wenig wie möglich aufgedreht, Geräte wie Geschirrspülmaschinen oder Wäschetrockner möglichst nicht verwendet werden, hieß es in einer Mitteilung des Betreibers Con Edison.

Das Zentrum des Sturms habe sich zwar Richtung Norden verlagert und befinde sich nun über dem Osten Kanadas, schrieb der US-Wetterdienst auf Twitter. Die Region um die Großen Seen (“Great Lakes”) im Nordosten der USA bleibe weiterhin stark betroffen. Dort sei auch am Sonntag starker Schneefall zu erwarten, der in Kombination mit starken Windböen örtlich zu schneesturmartigen Bedingungen führen könne.

Bis zu minus 33,9 Grad Celsius!

Die kälteste Temperatur wurde in der Nacht auf Sonntag mit minus 33,9 Grad Celsius im Bundesstaat North Dakota westlich der Großen Seen gemessen, wie der Wetterdienst mitteilte. Erneut wurden Reisende zu äußerster Vorsicht aufgerufen und vor sogenannten Whiteout-Bedingungen gewarnt, also vor stark eingeschränkter Sicht und fehlender Orientierung durch den Schnee.

Der Wintersturm hält die USA seit dem Vorweihnachtstag in Atem. Mehr als 200 Millionen Menschen hatten Unwetterwarnungen erhalten. Zunächst waren vor allem der Norden und der mittlere Westen des Landes betroffen. Doch auch in Bundesstaaten im Süden des Landes gab es Warnungen vor extremem Frost. Mehrere Bundesstaaten, darunter New York, riefen den Notstand aus.

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