Aufregung um Werbung für “Pubertätsblocker” und Spenden für LGBTQ-Migranten

Politik
Aufregung um Werbung für „Pubertätsblocker“ und Spenden für LGBTQ-Migranten

In einer von der rot-pinken Stadt Wien unterstützen LGBTQ-Einrichtung wird laut FPÖ für den Einsatz von Pubertäts-Blockern geworben. Mit solchen sollen Jugendliche Zeit gewinnen, sich für ein Geschlecht zu entscheiden. Wiens Freiheitliche fordern einen Förderstopp  – nicht der einzige “bunte” Aufreger in der Hauptstadt.

Rene Rabeder
25. Dezember 2022 18:03

Wollen, dass die Stadt Wien den Geldhahn für Pubertätsblocker-Werbung abdreht: Leo Kohlbauer und Stefan BergerFPÖ Wien

In der kommenden Sitzung des Wiener Gemeinderates wird der FPÖ-Abgeordnete Stefan Berger einen Antrag zum Förderstopp für die Rosa Lila Villa in Mariahilf einbringen. „Konkret geht es uns um den Verein TransX, der für Pupertätsblocker wirbt. Diese sollen die geschlechtliche Reife von Kindern und Jugendlichen hemmen, um ihnen mehr Zeit für die angebliche Findung ihrer Geschlechtsidentität zu geben.

Direkte Förderung der rot-pinken Stadt Wien

Unlängst geriet bereits ein Portal des deutschen Familienministeriums in die Kritik, das ebenfalls für einen Einsatz dieser Präparate als eine Möglichkeit geworben hatte – eXXpress berichtete. “Durch seine Beherbergung in dem hoch subventionierten Haus bekommt dieser problematische Verein eine indirekte und direkte Förderung seitens der rot-pinken Stadtregierung, die umgehend einzustellen ist”, heißt es von der FPÖ. Es sei strikt abzulehnen und skandalös, dass Kinder und Jugendliche diese gefährlichen und risikoreichen Hormonpräparate verabreicht bekommen sollen, so Berger.

Dieser Text auf der Homepage des Vereins sorgt bei den Blauen für Unmut
FPÖ-Kohlbauer: Das löst keine Probleme

In eine ähnliche Kerbe schlägt der Mariahilfer FPÖ Bezirksparteiobmann Leo Kohlbauer. „Mit dieser Förderung gefährdet die Stadt das Kindeswohl in Wien. Dieser Verein steht für den völligen gesellschaftlichen Niedergang und löst keine Probleme, sondern schafft Zusätzliche. Derartig perverse und abartige Vereine dürfen keinen Euro aus der öffentlichen Hand erhalten.“

Ärzte sollen von der Maßnahme überzeugt werden
Pfadfinder sammeln für LGBTQ-Migranten

Doch das ist nicht der einzige “bunte” Aufreger in der Hauptstadt. Am Heiligen Abend fiel manch strenggläubige Christ beinahe vom Glauben ab: In einer Wiener Pfarre verteilten Pfadfinder nach der Christmette Kerzen für das Friedenslicht. Dabei sammelten sie auch freiwillige Spenden. Der Erlös soll der “Queer Base” zugutekommen. Einer Organisation, die sich um LGTBQ-Personen auf der Flucht kümmert. “Mit der katholischen Kirche hätte ich die Queer-Bewegung bislang nicht in Verbindung gebracht”, wundert sich eine eXXpress-Leserin.

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