Samariterbund: Leben retten ohne Wenn und Aber

Am 19. August 2022 erinnert der internationale UNO-Tag der Humanitären Hilfe an alle Helferinnen und Helfer, die Menschen in Not beistehen.

Wien (OTS) – „Wenn Menschen von Katastrophen, Kriegen und Konflikten betroffen sind und in Armut leben, leistet der Samariterbund auch im Ausland mit wichtigen humanitären Projekten schnell und unbürokratisch Hilfe“, erklärt Andreas Balog, Mitglied der Samariterbund Geschäftsleitung, anlässlich des UN-Tages der Humanitären Hilfe am 19. August 2022.
Die Auswirkungen des Ukraine-Krieges, die Folgen des Klimawandels und der Corona-Pandemie beeinträchtigen die Ernährungssicherheit und führen zu katastrophalen Zuständen in vielen Regionen der Welt. Aktuell sind weltweit Millionen von Menschen vom Hungertod bedroht, weshalb sich die G7-Staatschefs in Bezug auf die Unterstützung von Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen bereits darauf verständigt haben, in den nächsten fünf Jahren 600 Milliarden Euro für Investitionen im Bereich Klimaschutz, Digitalisierung und die Bekämpfung der Folgen der Pandemie zur Verfügung zu stellen.
„Umso wichtiger ist es, dass wohlhabende Länder wie Österreich auch ihren Beitrag in der Humanitären Hilfe und in der Entwicklungszusammenarbeit (EZA) leisten. Die zugesagte Erhöhung des Budgets muss von der Bundesregierung endlich auf den Weg gebracht werden“, so Balog. Ähnliches gilt auch für die Beschlüsse bzgl. der Strategie der Humanitären Hilfe der Republik Österreich, welche durch Verzögerungen bei den Verhandlungen immer noch ausständig sind.
Langfristige Hilfe
Der Samariterbund bietet überall dort, wo Menschen Hilfe benötigen, Humanitäre Hilfe bei Katastrophen und Konflikten. Dabei werden in den Regionen nach Möglichkeit bestehende Strukturen genützt und Projekte mit verlässlichen Partnern aus unseren internationalen Netzwerken entwickelt und umgesetzt.
„Nach der unmittelbaren Katastrophenhilfe durch das Samaritan Austria–Rapid Response Team (SA-RRT) unterstützen wir die betroffene Bevölkerung durch rasche und zielgerichtet entwickelte Soforthilfe-Projekte, bei denen etwa Trinkwasser, Nahrungsmittel oder Hygienepakete verteilt werden“, erklärt Barbara Schlichtinger, Projektleiterin für Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe beim Samariterbund. „Uns geht es bei der Auslandshilfe vor allem darum, zu fragen, was die Menschen vor Ort wirklich brauchen. Dadurch stellen wir sicher, dass unsere Projekte eine nachhaltige Wirkung für die Betroffenen erzielen.“
„In weiterer Folge hilft der Samariterbund nach internationalen Standards beim Wiederaufbau von Infrastruktur und Lebensgrundlagen und finanziert seinen Einsatz vor Ort aus öffentlichen Mitteln und privaten Spenden“, ergänzt Balog.
Aktuelle Projekte
Neben diversen erfolgreichen internationalen sozialen Missionen engagiert sich der Samariterbund derzeit auch in der Ukraine und in den angrenzenden Ländern. Ein Team des Samariterbundes war erst in den vergangenen Tagen in der Ukraine und machte sich ein Bild vor Ort: „Wir müssen unser Engagement in den nächsten Monaten weiter ausbauen. Der nahende Winter wird die ohnehin schon prekäre Situation weiter verschärfen“, schließt Balog.

Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs
Georg Biron
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
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