FCG/GPA startet mit neuem Mann an der Spitze in spannende Zeiten

Wien (OTS/FCG) – Markus Hiesberger wurde vom Bundesvorstand der Gewerkschaft GPA zum neuen stellvertretenden Bundesgeschäftsführer gewählt. Bereits im April wurde er zum Bundesgeschäftsführer der Fraktion Christlicher Gewerkschafter*innen ernannt. Beide Funktionen hat er seit August inne.

Markus Hiesberger ist kein Unbekannter in der GPA. Bereits seit 11 Jahren ist er als Regionalsekretär für die Betreuung von Betriebsrät*innen und Mitgliedern zuständig – zuerst in Wien und seit 2017 in Niederösterreich. Er blickt auf viel Erfahrung in der Politik, der Wirtschaft und als Pressesprecher zurück und bringt etliche Jahre Auslandserfahrung mit. Nach der Matura hat er Politik, Recht und Geschichte in Wien und Belfast studiert. Der Niederösterreicher hat zwei Kinder. Seine Hobbies sind laufen, Rad fahren, Fußball spielen, lesen und reisen.

Ein besonderes Anliegen ist ihm die Vereinbarkeit von Arbeit, Familie und Freizeit sowie die Chancengleichheit im Beruf. Weiters möchte er die Begleitung unserer Mitglieder vom Stelleninserat bis zum Jobantritt forcieren. Viele Menschen in Österreich denken aktuell über einen Jobwechsel nach. Mitarbeiter*innen werden in vielen Branchen händeringend gesucht.

„Das ist die große Chance für viele Arbeitnehmer*innen, Jobmöglichkeiten zu vergleichen, selbst Forderungen zu stellen, selbstbewusst aufzutreten und sich dann für das beste Angebot zu entscheiden. Und dabei unterstützen wir unsere Mitglieder mit verschiedenen wertvollen Beratungsangeboten“, so der neue Geschäftsführer.

Wichtig sind ihm auch die Bedürfnisse älterer Arbeitnehmer*innen.

„Diese besitzen viel Erfahrung und sind für Unternehmen wesentlich. Aber nur 58 Prozent der 55-64-Jährigen sind in Österreich aktuell in Beschäftigung. Das ist im Vergleich zu vielen Ländern sehr wenig und ist auch ein gesellschaftliches Problem. Daher braucht es mehr altersgerechte Jobs und spezielle Weiterbildungsangebote“, meint Hiesberger.

Die dringlichste Herausforderung sieht Hiesberger nach dem Sommer bei den bevorstehenden Kollektivvertragsverhandlungen. „Das Leben ist sehr teurer geworden. Die Regierung hat mit ihren Maßnahmen erste gute Schritte gesetzt, aber die Menschen erwarten sich zu Recht noch mehr Unterstützung. Einmalzahlungen sind nicht der Weisheit letzter Schluss. Eine merkliche kollektivvertragliche Anhebung der Gehälter ist nachhaltig und die beste Chance, die Teuerung abzufedern und den Menschen zu helfen“, ist Hiesberger überzeugt.

Hiesberger folgt dem Steirer Franz Gosch nach, der die vergangenen Jahre die Bundesgeschäftsführung inne hatte und nun in den wohlverdienten Ruhestand geht. Die Funktionär*innen und Mitarbeiter*innen der FCG/GPA bedanken sich bei Franz Gosch für sein Engagement und seinen unermüdlichen Einsatz für die Menschen und die Gewerkschaftsbewegung.

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